das wohnhaus pz11 liegt am südhang und ist von obstwiesen eingebettet. die bauaufgabe bestand darin, am bestehenden baukörper aus den 70er jahren platz für drei generationen zu schaffen und allen einheiten einen freien ausblick auf das darunter liegende dorf und das tal gegenüber zu ermöglichen. um den nötigen platz zu schaffen, wurden die oberen zwei stockwerke des altbestandes entfernt und neu aufgebaut. hinter der neuen ortsüblichen stützmauer aus naturstein befinden sich die garagen und die kellerräume, welche geschickt gegliedert in den hang eingepasst sind. im erdgeschoss befindet sich die renovierte wohnung der eltern. über die großzügig angelegte außentreppe gelangt man in den gemeinsamen eingangsbereich mit dem treppenhaus, das die beiden darüberliegenden wohnungen miteinander verbindet. wohn- und essbereich der oberen wohnungen sind großflächig verglast und öffnen sich zum balkon, welcher der ganzen südfassade vorgelagert ist und sich nach westen als terrasse aufweitet. von der terrasse gelangt man über eine rampe direkt in den garten. der baukörper ist durch mauerscheiben und eternitplatten in warmen rotton akzentuiert.


foto: andrea marini, christoph kraneburg